Augenarzt Bönen

Dr. med. Thomas Schockenhoff

Rexestraße 37
59199 Bönen

Tel. 02383 966181
Fax 02383 966184

Erweiterte Glaukomvorsorge

Diagnose grüner Star – was bedeutet das?

Das Glaukom ist die häufigste Erblindungsursache in der westlichen Welt. Rund drei Millionen Menschen sind in Deutschland davon betroffen.

Der Begriff grüner Star fasst eine Reihe von Erkrankungen des Auges zusammen, denen gemeinsam ist, dass sie den Sehnerv – meist durch einen erhöhten Augeninnendruck - schädigen. 

Wird die Krankheit nicht behandelt, steht an ihrem Ende die vollständige Erblindung. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind für die erfolgreiche Behandlung von sehr großer Bedeutung, da die Erkrankung – je nach der Glaukomart – in frühem Stadium vom Betroffenen nicht bemerkt wird.  

Vorsorge des Sehnervenkopfes mit dem OCT

Mit dem OCT-Verfahren (Optische Kohärenztomografie) lassen sich die Sehnerven und der Sehnervenkopf äußerst präzise in nur wenigen Sekunden vermessen. Mit einem ungefährlichen Laser wird die Oberfläche der Sehnerven in höchster Auflösung abgetastet. Ein Computer erstellt daraus dreidimensionale Bilder des Sehnervenkopfes, die eine viel genauere Beurteilung bieten als herkömmliche Methoden. Kleinste Veränderungen werden sichtbar, gefährliche Entwicklungen können rechtzeitig bemerkt und schon Jahre, bevor Schäden auftreten, behandelt werden.  

Die Untersuchung vollkommen schmerzfrei und gefahrlos: Weder Sehnerven noch Netzhaut werden durch irgendwelche Strahlen belastet, das Sehen bleibt unbeeinträchtigt. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird von uns genau analysiert, für den späteren Vergleich abgespeichert.  

Wem ist eine Glaukomvorsorge zu empfehlen?

Grundsätzlich kann jeder am grünen Star erkranken. Zu den besonderen Risikofaktoren zählen:  

  • zunehmendes Alter (ab 40 Jahre)
  • Vererbung
  • Kurzsichtigkeit oder Vorerkrankungen wie Diabetes 

Das Glaukom ist bis heute leider nicht heilbar. Es gibt aber einige Maßnahmen, die zu einer deutlichen Verbesserung führen bzw. den Verlauf verlangsamen können: 

  • Laseroperation, um den Abfluss des Kammerwassers zu verbessern 
  • Medikamente – um auf den Augendruck Einfluss zu nehmen